Denkanstöße über den Altenburger Wald, die Talsohlenwälder und unsere Kulturlandschaft

Ein beeindruckendes Naturduo: Zwei alte, monumentale Buchen stehen majestätisch Seite an Seite

Das Thema Natur und der richtige Umgang mit unseren Lebensräumen ist derzeit in aller Munde – und das aus gutem Grund. Als Vorsitzender der Umweltgruppe Kaltern EO und ehemaliger „Forstmann“ gehe ich stets mit offenen Augen durch die Natur. Da ich mich heute noch als Lernender im großen Buch der Schöpfung verstehe, möchte ich diese wichtige Debatte um eine wesentliche Perspektive bereichern.
Oft geht es dabei um forstliche und ökologische Zusammenhänge, die man im Alltag sonst kaum zu hören bekommt. Sie sind jedoch für ein echtes Verständnis der Umwelt, die uns umgibt, unverzichtbar.

In diesem Zusammenhang liegt es mir am Herzen, weniger bekannte oder gar völlig unbekannte Aspekte ans Licht zu bringen. Diese Zeilen sollen eine Einladung an die Leser sein, unsere Wälder sowie die angrenzenden Kulturlandschaften mit anderen Augen zu sehen, um ihnen wieder den Stellenwert einzuräumen, der ihnen von Natur aus gebührt.

Die Waldbestände entlang des Mendelkamms – wobei hier insbesondere unsere seltenen Buchenwälder (Rotbuche, Fagus sylvatica) gemeint sind – sind längst weit mehr als ein beliebtes Erholungsziel für Menschen aus dem In- und Ausland. Sie bilden ein hochgradig sensibles Ökosystem und sind die Heimat einer faszinierenden Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Doch es gibt Aspekte, über die in der Öffentlichkeit kaum berichtet wird und die daher oft übersehen oder unterschätzt werden – und genau die verdienen unsere volle Aufmerksamkeit.

Ein seltenes Kleinod und grüne Klimaanlage

Wussten Sie, dass Buchenwälder in Südtirol gerade einmal 1,2 Prozent der gesamten Baumarten ausmachen? Sie bilden die äußersten nördlichen Ausläufer, die sich vom Monte Baldo am Gardasee bis zu uns heraufziehen. Diese Baumgesellschaften sind kein Standard, sie sind eine absolute Rarität – ein echtes ökologisches Kleinod von unschätzbarem gesellschaftlichem Wert.

Gerade in den heißen Sommermonaten erfüllen diese Buchenwälder eine lebenswichtige Funktion: Sie sind meisterhafte Schattenspender und hocheffiziente Feuchtigkeitsspeicher. Wenn wir sie als Hochwald achtsam pflegen und erhalten, erschaffen sie ihr ganz eigenes, angenehm kühles Mikroklima. Aufgrund dieser natürlichen Feuchtigkeit brennen Buchenwälder in der Regel nicht – sie wirken wie ein natürlicher Schutzschild gegen Waldbrände. Damit sind sie eine riesige, vollkommen sichere Klimaanlage vor unserer Haustür und ein unbezahlbarer Schatz für unsere Lebensqualität.

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Fachanmerkung zum Thema Waldbrand:
Dass Buchenwälder in der Regel nicht brennen, ist forstökologisch erwiesen. Reine, intakte Buchen-Hochwälder gelten in der Forstwissenschaft als extrem brandträge. Durch das geschlossene Blätterdach kommt kaum Sonne an den Boden, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit im Inneren hoch bleibt und das dicke Laub am Boden kaum austrocknet. Im Gegensatz zu Nadelwäldern besitzen Buchen zudem keine leicht entzündlichen Harze oder ätherischen Öle. Nur bei extremsten, monatelangen Dürreperioden kann sich ein Bodenfeuer ausbreiten – im normalen mitteleuropäischen Sommer bleiben sie jedoch von Natur aus geschützt.

Der unberührte Boden als Lebensspender

Ein oft übersehener, fundamentaler Aspekt ist die hydrogeologische Bedeutung des gesamten Mendelkamms, der als riesiges Einzugsgebiet fungiert. Hier zeigt sich, wie unersetzlich unberührte Naturräume sind: Durch den porösen Kalkstein und die offenen, unversiegelten Waldböden kann das Regenwasser ungehindert tief in den Untergrund einsickern. Wo keine Böden betoniert oder asphaltiert sind, nimmt die Erde das Wasser wie ein riesiger Schwamm auf, filtert und säubert es. Es dringt vor, bis es auf das undurchlässige Porphyrgestein stößt. Im Übergangsbereich dieser beiden Gesteinsschichten wird dieses kostbare Nass nicht nur über streng geschützte Wasserfassungen als sauberes Trinkwasser für uns gewonnen. Weite Teile des Wassers treten als natürliche Quellen aus, speisen direkt unsere Bäche und versickern weiter im Untergrund. Dieser gesamte, intakte Kreislauf sorgt für die kontinuierliche Aufrechterhaltung des Grundwasserspiegels und mündet schließlich als lebenswichtiger Zufluss im Kalterer See in der Talsohle. 

Dadurch wird das Fundament für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft gelegt, während gleichzeitig die gesamte Dorfgemeinschaft von einer spürbar höheren Lebensqualität profitiert. Hand in Hand mit diesem Wasserkreislauf reinigen die Wälder unermüdlich unsere Luft: Sie filtern Schadstoffe heraus, produzieren lebenswichtigen Sauerstoff und reduzieren durch ihr dichtes Kronendach die Verdunstung des im Boden gespeicherten Wassers massiv. All diese Kreisläufe sind von der Natur perfekt aufeinander abgestimmt und geregelt: Wir Menschen greifen hier klugerweise nicht korrigierend ein, sondern kooperieren in vollkommener Synergie mit ihr.

Z. B. lassen sich Trockenheitsprobleme daher oft ganz pragmatisch und ohne kostspielige Eingriffe klug lösen, indem wir schlicht auf den gesunden Menschenverstand setzen und der Selbstregulierung der Natur mehr Raum geben. Vielmehr müssen wir aufhören, diese sensiblen Kreisläufe durch Zerstörung oder Versiegelung aus dem Gleichgewicht zu bringen. Stattdessen gilt es, von den Mechanismen der Ökosysteme zu lernen und voller Respekt Hand in Hand mit ihnen zu arbeiten.

Blick nach vorn: Hochwald statt historische Nutzung

Um diese überlebenswichtigen Schutz- und Wasserkreislauffunktionen langfristig zu sichern, müssen wir die Buchenwälder stärken. Das gelingt vor allem, indem wir sie konsequent wieder als Hochwald behandeln. Historisch wurden sie für die schnelle Holzentnahme und als Waldweide oft als Niederwald bewirtschaftet – eine Praxis, die den Buchen massiv zugesetzt hat. Da Buchen von Natur aus schlecht aus den Stöcken austreiben, wurden sie durch diese wiederholten Kahlschläge zunehmend geschwächt und in der Folge von wärmeliebenden Konkurrenzpflanzen teils verdrängt. Dabei war das Buchenholz über Jahrhunderte ein extrem begehrter Energieträger und Werkstoff: Es wurde intensiv genutzt, um hochwertige Holzkohle herzustellen, die historischen Kalköfen der Region zu befeuern, sowie als Brennholz und für die Herstellung von Möbeln oder anderen Gebrauchsgegenständen.

Eine naturnahe und standortgerechte Bewirtschaftung, wie sie eine neue, zukunftsorientierte Förstergeneration auch bei uns waldbaulich immer mehr in die Praxis umsetzt, ist daher der Königsweg zur Regeneration.

Ein ganz ähnliches Umdenken brauchen wir auch in den tiefen gelegenen Lagen. Die warmen Laubmischwälder unserer Talsohle wurden in der Vergangenheit forstlich oft verkannt und fälschlicherweise als minderwertige „Staudenwälder“ abgetan. Aus rein ökonomischen Gründen hat man sie vielerorts künstlich mit Fichtenmonokulturen überprägt. 

Heute zeigt sich europaweit, wie anfällig diese flachwurzelnden Nadelbäume gegenüber Stürmen, Trockenheit und dem Befall durch verschiedene Schaderreger sind. Die gezielte Förderung und der Schutz unserer heimischen, standortgerechten Laubbäume in der Talsohle – allen voran Eichen, Kastanien, Kirschen, Linden, Hopfenbuchen, Erlen, Pappeln, Blumeneschen und Ulmen und Weiden – ist daher kein Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit für ein stabiles, widerstandsfähiges Ökosystem.

Gemeinsam für einen gesunden Lebensraum Kaltern

Lassen Sie uns dieses kostbare Gut nicht nur als Kulisse betrachten, sondern als gemeinsames Erbe, das wir verantwortungsvoll für die kommenden Generationen bewahren müssen. Als Umweltgruppe Kaltern EO möchten wir hierbei aktiv vorangehen und konstruktiv mit der neuen Gemeindeverwaltung, die alle Bürger vertritt, kooperieren. Unser Ziel ist es auch, umsetzbare, weitblickende Vorschläge einzubringen – wie etwa die gezielte Renaturierung bestimmter Areale, notwendige Entsiegelungen, den Schutz von Monumentalbäumen oder die Dorfbegrünung –, um unsere Lebensräume zu stärken und aufzuwerten. Denn von intakten Ökosystemen hängen sowohl Gesundheit als auch Lebensqualität direkt ab.

Schließlich profitiert die gesamte Dorfgemeinschaft – ob Landwirtschaft, Handwerk, die heimische Wirtschaft oder die Bürgerinnen und Bürger –, wenn wir Hand in Hand mit der Natur für unseren Lebensraum arbeiten. Dies sichert zugleich die lokale Artenvielfalt und kommt direkt der Tier- und Pflanzenwelt zugute.

Dieses Anliegen wird von zahlreichen Vereinen getragen, die sich seit Jahren mit Engagement auf vielfältige Weise für unsere natürlichen Ökosysteme und die traditionelle Kulturlandschaft einsetzen. Obwohl sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen, verfolgen alle das gemeinsame Ziel, unser Naturerbe langfristig zu erhalten.

Wer tiefer in diese ökologischen Zusammenhänge eintauchen möchte, findet auf dem Portal HabitVital einen detaillierten Einblick in das Ökosystem Wald, mit einem besonderen Augenmerk auf die wertvollen Laubwälder der Talsohle im Überetsch und Unterland. Hier ist der Link: https://www.habitvital.net/de/natur/natur-und-klima/klima-natur-perspektiven/oekosystem-wald  

https://www.habitvital.net/it/natura/clima/la-natura-ed-il-clima-prospettive/ecosistema-bosco

Alberto Fostini

Ehemaliger „Forstmann“ und Vorsitzender der Umweltgruppe Kaltern EO

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Spunti di riflessione sul bosco di Castelvecchio, i boschi di fondovalle e il nostro paesaggio culturale

Il tema della natura e della corretta gestione dei nostri spazi vitali è sulla bocca di tutti – e a buon diritto. In qualità di presidente dell’associazione ambientalista di Caldaro ODV ed ex forestale, cammino sempre a occhi aperti nella natura. Poiché oggi mi sento ancora apprendista nel grande libro della creazione, desidero arricchire questo importante dibattito con una prospettiva essenziale.

Spesso si tratta di relazioni forestali ed ecologiche di cui si sente parlare raramente nella vita quotidiana. Esse sono tuttavia indispensabili per una reale comprensione dell’ambiente che ci circonda.

In questo contesto, mi sta a cuore portare alla luce elementi meno noti o persino sconosciuti, offrendo ai lettori un invito a guardare con occhi diversi i nostri boschi e i paesaggi culturali limitrofi, per restituire loro l’importanza che gli  spetta per natura.

I patrimoni boschivi lungo la costiera della Mendola – e ci riferiamo qui in particolare alle rare selve di faggio (faggio occidentale, Fagus sylvatica) – sono ormai molto più di una meta ricreativa apprezzata da visitatori locali e stranieri. Essi costituiscono un ecosistema altamente sensibile ed sono la dimora di un’affascinante varietà di piante e animali. Eppure vi sono aspetti di cui si parla pochissimo a livello pubblico e che, di conseguenza, sono spesso trascurati o sottovalutati – ed è proprio a questi che va dedicata la nostra piena attenzione.

Un gioiello raro e un climatizzatore naturale

Sapevate che i faggi in Alto Adige rappresentano appena l’1,2% della superficie boschiva totale? Le faggete della Mendola costituiscono le estensioni più settentrionali di un sistema verde che si snoda dal Monte Baldo, sul Lago di Garda, fino a noi. Queste comunità arboree non sono la norma, bensì una rarità assoluta – un vero gioiello ecologico e dal valore sociale inestimabile.

Proprio nei caldi mesi estivi queste faggete svolgono una funzione vitale: offrono un’ombra straordinaria e sono accumulatori di umidità altamente efficienti. Se le curiamo e le preserviamo con attenzione come bosco d’alto fusto (fustaia), esse creano un proprio microclima piacevolmente fresco. A causa di questa umidità naturale, le faggete di regola non bruciano – agiscono come uno scudo protettivo naturale contro gli incendi boschivi. In questo modo rappresentano un enorme impianto di climatizzazione ecologico e sicuro proprio a due passi da casa, oltre che un tesoro inestimabile per la nostra qualità di vita.

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Nota tecnica sul tema degli incendi boschivi:
Il fatto che le faggete di regola non brucino è ampiamente dimostrato dal punto di vista ecologico-forestale. Nella scienza forestale, le fustaie pure e intatte di faggio sono considerate estremamente resistenti al fuoco. Grazie alla chioma fitta e chiusa, il sole penetra a fatica fino al suolo. Di conseguenza, l’umidità relativa dell’aria all’interno rimane elevata e la spessa lettiera di foglie sul terreno non si dissecca facilmente. Al contrario delle foreste di conifere, i faggi non possiedono inoltre resine o oli essenziali facilmente infiammabili. Solo in caso di periodi di siccità estremi e prolungati per mesi un fuoco di superficie può propagarsi – nella normale estate mitteleuropea, tuttavia, queste foreste rimangono protette per natura.

Il suolo incontaminato come sorgente di vita

Un aspetto fondamentale e spesso trascurato è l’importanza idrogeologica dell’intera dorsale della Mendola, che funge da enorme bacino idrografico. Qui si mostra quanto siano insostituibili gli spazi naturali incontaminati: attraverso il calcare poroso e i suoli boschivi permeabili e non sigillati, l’acqua piovana può penetrare indisturbata in profondità nel sottosuolo. Dove i terreni non sono cementificati o asfaltati, la terra assorbe l’acqua come una spugna gigante, la filtra e la depura, fino a farla confluire sul substrato porfirico impermeabile.

Nella zona di transizione tra questi due strati rocciosi, questo prezioso elemento non viene soltanto raccolto come acqua potabile pulita attraverso zone di tutela rigorosamente protette. Grandi quantità d’acqua sgorgano inoltre come sorgenti naturali, alimentano direttamente i nostri ruscelli e penetrano ulteriormente nel sottosuolo. Questo ciclo perfettamente intatto garantisce il mantenimento costante del livello della falda acquifera e fornisce un apporto vitale al Lago di Caldaro nel fondovalle.

In questo modo si creano le basi per un’agricoltura orientata verso il futuro, a tutto vantaggio della qualità della vita dell’intera cittadinanza. Insieme a questo ciclo idrico, le foreste purificano instancabilmente la nostra aria: filtrano le sostanze nocive, producono ossigeno vitale e, grazie alla loro fitta ombra, riducono drasticamente l’evaporazione dell’acqua immagazzinata nel suolo.

Tutti questi cicli sono perfettamente coordinati e regolati dalla natura: noi esseri umani, saggiamente, non interveniamo per correggerli, ma scegliere di agire in totale sinergia con essi.

Per esempio i problemi di siccità si possono spesso risolvere in modo molto pragmatico e senza costosi interventi tecnici, affidandosi al buon senso, dando semplicemente più spazio all’autoregolazione della natura. Al contrario, dobbiamo smettere di destabilizzare questi delicati cicli con la distruzione o la cementificazione. È fondamentale invece imparare dai meccanismi degli ecosistemi e, con profondo rispetto, lavorare in sinergia con loro. 

Sguardo al futuro: fustaia al posto dell’utilizzo storico

Per garantire a lungo termine queste funzioni protettive e idriche vitali, dobbiamo rafforzare le selve di faggio. Questo si ottiene soprattutto trattandole in modo coerente come boschi d’alto fusto (fustaie). Storicamente, per una rapida estrazione di legname e per il pascolo, queste aree sono state spesso gestite a ceduo – una pratica che ha messo a dura prova questa specie. 

Poiché per loro natura i faggi rigenerano con difficoltà dalle ceppaie (tramite polloni), i ripetuti tagli a raso li hanno progressivamente indeboliti, esponendoli alla forte concorrenza di specie vegetali termofile. Eppure, per secoli, il legno di faggio è stato una fonte di energia e un materiale da costruzione molto ricercato: veniva utilizzato intensamente per produrre carbonella di alta qualità, per alimentare le storiche calchere della regione, come legna da ardere e per la produzione di mobili o altri oggetti d’uso quotidiano.

Una gestione vicina alla natura e adatta al sito, che una nuova generazione di forestali orientata al futuro sta attuando sempre più nell’ambito della silvicoltura anche da noi, rappresenta quindi la via maestra per la rigenerazione.

Un analogo cambio di mentalità è necessario anche nelle zone a bassa quota. In passato i caldi boschi misti di latifoglie del nostro fondovalle sono stati spesso sottovalutati dal punto di vista forestale e liquidati erroneamente come „boscaglia” privo di valore. Per motivi puramente economici si è fatto affidamento in molti luoghi sul rimboschimento artificiale con monocolture di abete rosso. Oggi si mostra in tutta Europa quanto queste conifere dalle radici superficiali siano suscettibili alle tempeste, alla siccità e alle infestazioni di diversi patogeni.

La promozione mirata e la tutela delle nostre latifoglie autoctone e adatte al sito nel fondovalle – prime fra tutte querce, castagni, ciliegi, tigli, carpino nero, ontani, pioppi, ornielli, olmi e salici – non costituiscono quindi un lusso, ma una necessità biologica per garantire un ecosistema stabile e resiliente.

Insieme per un ambiente salubre a Caldaro

Non consideriamo questo prezioso bene come una semplice scenografia, ma come un’eredità comune che dobbiamo custodire responsabilmente per le generazioni future. Come associazione ambientalista di Caldaro ODV, desideriamo muoverci attivamente in questa direzione e cooperare in modo costruttivo con la nuova amministrazione comunale, che rappresenta tutta la cittadinanza. Il nostro obiettivo è anche quello di presentare proposte lungimiranti e realizzabili – quali la rinaturalizzazione mirata di determinate aree, i necessari interventi di desigillazione del suolo, la tutela degli alberi monumentali o l’inverdimento del paese – per rafforzare e valorizzare i nostri spazi vitali. Dopotutto, sia la salute che la qualità della vita dipendono direttamente da ecosistemi integri.

In fin dei conti, l’intera comunità del paese – che si tratti di agricoltura, artigianato, economia locale o dei singoli cittadini e cittadine – trae beneficio dal collaborare in sinergia con la natura per il nostro habitat. Ciò garantisce al contempo la biodiversità locale e va a diretto vantaggio della flora e della fauna.

Questo intento è sostenuto da numerose associazioni che da anni si impegnano in vari modi a favore dei nostri ecosistemi naturali e del paesaggio culturale tradizionale. Pur ponendo accenti diversi, tutte perseguono il fine comune di preservare il nostro patrimonio naturale a lungo termine.

Chi desidera approfondire queste relazioni ecologiche trova sul portale HabitVital uno sguardo dettagliato sull’ecosistema bosco, con una particolare attenzione ai preziosi boschi di latifoglie del fondovalle in Oltradige e Bassa Atesina. Ecco il link: 

https://www.habitvital.net/it/natura/clima/la-natura-ed-il-clima-prospettive/ecosistema-bosco
https://www.habitvital.net/de/natur/natur-und-klima/klima-natur-perspektiven/oekosystem-wald

Alberto Fostini
Ex forestale e presidente dell’associazione ambientalista di Caldaro ETS 

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